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Nils' Bohrmaschine

Geschrieben um 20:18 am 19.04.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Hannes
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Ich mache jetzt einfach mal ein Thema auf. Ich habe das Spiel oberflächlig vor Veröffentlichung getestet. Olaf hat das im Infotext des Spiels mit sehr hochgegriffenen Worten bedacht angesichts dessen, was ich wirklich geleistet habe und was nicht. Sehr, sehr freundlich, lieber Olaf!

Angesichts dessen hoffe ich aber eigentlich, auch wenn ich keine wirklichen Insidereinblicke in das Spiel habe, nicht der erste sein zu müssen, der sich äußert. Olaf wartet bestimmt aber seit gut zwei Wochen verzweifelt auf irgendwelche Worte! In diesem Sinne: Hat es jemand gespielt und eine Meinung dazu? Ich steige gerne mit in die Diskussion ein.

Geschrieben um 18:49 am 24.04.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
StefanH
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Da ich auch nix sagen mag als direkter "Konkurrent", nutze ich diese Gelegenheit für liebe Grüße an Olaf: Huhu Olaf, liebe Grüße!

Stefan

Geschrieben um 16:37 am 27.04.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Olaf
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Weder Rezension noch Kontext, nur als Beleg für Zeitgeist:

Mark-Stefan Tietze über das Gerangel im Selbstzahlergehege: "Erscanne dich selbst."

Liebe Grüße zurück, Stefan.

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Bearbeitet von Olaf um 16:38 am 27.04.2026
Geschrieben um 12:04 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Hannes
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Dann mal die Frage in die Runde (an alle außer Olaf): Wer ist die Frau in Rot? Erste Assoziation bitte, nicht nachdenken!

Geschrieben um 12:12 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Martin
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Wer ist die Frau in Rot?

Die Frage hatte ich mir auch gestellt, aber keine Antwort gefunden. Ich hab's dann achselzuckend meiner kulturellen Inkompetenz zugeschrieben. (Bin aber gespannt auf die Antworten anderer.)

Geschrieben um 12:53 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
StefanH
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Vielleicht ist Olaf Chris de Burgh-Fan? OMG, das konnte ja keiner ahnen...

Geschrieben um 13:04 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
StJohn Limbo
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Meine erste Assoziation war der gleichnamige Film "Die Frau in Rot", mit der hübschen Kelly LeBrock.

Geschrieben um 13:06 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Hannes
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StJohn Limbo:

Meine erste Assoziation war der gleichnamige Film "Die Frau in Rot", mit der hübschen Kelly LeBrock.

Dann oute ich mich mal: Das war auch sofort mein Gedanke. Ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin!

Wobei jetzt, nachdem Stefan es erwähnt hat, natürlich der gute Chris nicht mehr aus meinem Gehörgang verschwinden will...

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Bearbeitet von Hannes um 13:07 am 02.05.2026
Geschrieben um 13:19 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
StefanH
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Hannes:

Wobei jetzt, nachdem Stefan es erwähnt hat, natürlich der gute Chris nicht mehr aus meinem Gehörgang verschwinden will...

Ich sags lieber gleich: Deine Klage wegen seelischer Grausamkeit hat keine Chance auf Erfolg...

Geschrieben um 18:25 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
michaelwittmann_de
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Hannes:

Dann mal die Frage in die Runde (an alle außer Olaf): Wer ist die Frau in Rot? Erste Assoziation bitte, nicht nachdenken!

Bei Frau in Rot denke ich immer schon ganz automatisch an die Frau im roten Kleid aus Matrix. Obwohl mir auch die schon eine Anlehnung an 'Lady in Red' von Chris de Burgh zu sein scheint.

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Geschrieben um 18:26 am 02.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
michaelwittmann_de
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StJohn Limbo:

Meine erste Assoziation war der gleichnamige Film "Die Frau in Rot", mit der hübschen Kelly LeBrock.

Ah, stimmt! Den Film gibts ja auch noch :)

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Geschrieben um 07:44 am 03.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Olaf
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Hannes:

Dann mal die Frage in die Runde (an alle außer Olaf): Wer ist die Frau in Rot?

Es hat mir viel Spaß gemacht, den Thread hier zu lesen! Aus meiner Sicht gibt es natürlich keine falschen Antworten, nur große Freude über die ganzen Assoziationen. :D (Meine Vorlage ist auch dabei, ich sag aber wohl besser nicht, welche das ist...)

Etwas muss ich aber vermutlich doch klarstellen:

Vielleicht ist Olaf Chris de Burgh-Fan?

Nein!!!

Meine erste Assoziation war der gleichnamige Film "Die Frau in Rot", mit der hübschen Kelly LeBrock.

Musste erstmal den Namen googeln und hab festgestellt, dass sie ja die Lisa im großartigen Weird Science ist!

Geschrieben um 14:13 am 03.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Hannes
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Geständnis: Ich verwende diese Selbstbedienungskassen eigentlich ganz gerne. Mit Pfandbons, wie im Spiel, gehe ich da allerdings nicht hin. Da muss immer eine Mitarbeiterin kommen, und den umständlich nochmal bestätigen/freischalten. Das kostet unnötige Zeit und ist unangenehm. So ein Alarm, als hätte man etwas falsch gemacht und alle starren einen an. Aber der große Vorteil meines Erachtens: Ich gehe da mit einem großen Sack Münzen hin, fülle die einfach ungezählt ein und vertrauen der Zählfunktion des Geräts. Im Nachbarsupermarkt steht auch ein Münzzählgerät, das allerdings keine Kassenfunktion hat, und 10% des Betrags als "Gebühr" einbehält.

Geschrieben um 14:17 am 03.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
StefanH
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Olaf:

Vielleicht ist Olaf Chris de Burgh-Fan?

Nein!!!

Soso. Es sind ja schon verdächtig viele Ausrufezeichen, finde ich... ;)

Geschrieben um 18:27 am 04.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Olaf
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StefanH:

Soso. Es sind ja schon verdächtig viele Ausrufezeichen, finde ich... ;)

Da fällt mir ein, dass mir StefanH mal anvertraut hat, dass er Blue System noch besser fände als Modern Talking, weil D. Bohlen ein besserer Keyboarder als Thomas Anders sei.

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Bearbeitet von Olaf um 18:28 am 04.05.2026
Geschrieben um 11:54 am 05.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
proc
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Hannes:

Geständnis: Ich verwende diese Selbstbedienungskassen eigentlich ganz gerne. Mit Pfandbons, wie im Spiel, gehe ich da allerdings nicht hin.

Ich nutze das mal als Aufhänger für meine Episteln: Pfandbons an der SB-Kasse sind tödlich wenn negative Beträge vom Konto gezogen werden, es sei denn, als Guthaben. Im Spiel wohl eher Unschärferelation. Ich habe mich Anfang April wegen des Titels gar nicht ans Spiel getraut und erst mit Stefans Spiel begonnen, weil ich mich beruflich gleichzeitig mit einem Manuskript über die Radiochemie des frühen 20. Jahrhunderts und damit wiederum auch mit Schrödingers Katzenjammer oder Bohrs Tritt gegen die anschauliche Physik beschäftigen musste, womit sie dann für immer verloren ging (Einstein kam seinerzeit freilich erschwerend hinzu). Ja gut, mittlerweile habe ich alle Rick and Morty Folgen geguckt und die Frau im roten Kleid stand mir auch sofort vor Augen. Die mit der Knarre im Zuschauernacken kurz danach freilich, die anderen kenne ich gar nicht, aber Kelly LeBrock und den wunderbar pulpigen Film "Weird Science" im schrillen 80er-Flair, den ich mir aus nostalgischen Erinnerungen heraus gestern Nacht mal wieder reinpfeifen musste – OLAF, BITTE SOLCHE GENIALEN TIPPS UNTERLASSEN, DA IST MAN AM NÄCHSTEN MORGEN VIEL ZU MÜDE. Wie auch immer, ich glaube auch von inhaltlichen Belangen her halbwegs durchs Spiel durchgestiegen zu sein und wollte hier nur noch fragen, warum in Nils ein e fehlt.

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Geschrieben um 13:55 am 06.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Olaf
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Hannes:

Geständnis: Ich verwende diese Selbstbedienungskassen eigentlich ganz gerne. Mit Pfandbons, wie im Spiel, gehe ich da allerdings nicht hin.

Wenigstens eine traumatische Erfahrung, die ich noch nicht gemacht habe. Als einer der ganzganz wenigen, die ihre Quittung mitnehmen, leide ich aber regelmäßig darunter, die Quittung ins Portmonee gefalten und das Portmonee ordentlich im verschliessbaren Innenfach des Rucksacks verstaut zu haben, um dann festzustellen, dass ich ja noch den bekloppten Barcode brauche, damit man mich auch wieder nach Hause gehen lässt. Im Idealfall geht gerade noch jemand anders hinaus und ich hechte wie Indiana Jones hinterher, bevor sich die steinerne Schiebtür wieder schliesst. Das hätte natürlich auch gut ins Spiel gepasst, aber man kann ja nicht alles haben.

proc:

Pfandbons an der SB-Kasse sind tödlich wenn negative Beträge vom Konto gezogen werden, es sei denn, als Guthaben. Im Spiel wohl eher Unschärferelation.

Das merkt man dann auch erst, wenn die Spielentwicklung schon weit fortgeschritten ist und die Deadline mit 981 Gal auf einen zurast. Dementsprechend habe ich das Problem einfach ignoriert. Ich würde mich nicht wundern, wenn sich ein größerer Teil IF-spezifischen Humors und absurden Worldbuildings (Zork, anyone?) auf einen ähnlichen Prozess zurückführen ließe.

Kelly LeBrock und den wunderbar pulpigen Film "Weird Science" im schrillen 80er-Flair, den ich mir aus nostalgischen Erinnerungen heraus gestern Nacht mal wieder reinpfeifen musste – OLAF, BITTE SOLCHE GENIALEN TIPPS UNTERLASSEN, DA IST MAN AM NÄCHSTEN MORGEN VIEL ZU MÜDE.

Da nicht für ;-) Ich glaube gerne, dass der Film erstaunlich gut gealtert ist, aber wo hast Du den sehen können? Bei Netflix jedenfalls nicht...

Wie auch immer, ich glaube auch von inhaltlichen Belangen her halbwegs durchs Spiel durchgestiegen zu sein und wollte hier nur noch fragen, warum in Nils ein e fehlt.

Letztendlich bleiben die großen Fragen immer offen. Ich bin ja schon früh drauf hingewiesen worden und vielleicht ist es einfach meinem Stolz geschuldet, da keinen Fehler eingestehen zu wollen. Aber Nils ist halt auch nicht Niels Bohr, sondern höchstens ein blasser Schatten von ihm, dem durch die ganzen Parallelweltiterationen ein E abhanden gekommen ist. So wie eine zigfach kopierte Cassette mit "Best of Modern Talking" vermutlich eher wie die Einstürzenden Neubauten klingt. Und ich kann mich an eine, vermutlich meiner Phantasie entsprungene, Rechtschreibregel erinnern, die besagt, dass man Sachen so schreiben darf, wie sie gut aussehen. (Zu Lebzeiten werde ich es wohl nicht mehr schaffen, statt dem falschen "gucken" ein onomatopoetisch sinnvolles "kucken" zu etablieren.)

Aber jetzt wurmt mich schon, dass man nicht noch einmal durchs Portal gehen kann, um dann als großer afrikanischer Strom das Spiel zu beenden – vermutlich indem man den Supermarkt mit dem ganzen Quatsch darin schlicht wegspült. :D

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Bearbeitet von Olaf um 13:58 am 06.05.2026
Geschrieben um 16:51 am 06.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Martin
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Der kleine Unterschied mit dem fehlenden oder überflüssigen "e", je nachdem, ist ja auch bekannt als Delta des Nils.

Geschrieben um 20:13 am 06.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
Hannes
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Martin behauptet, es sei alles gesagt. Wahrscheinlich hat er Recht. Immerhin ist in seinen Ausführungen endlich der magische Begriff "Miniatur" gefallen! Welch' Schande, wäre ein Jahr ohne vergangen! Trotzdem ein ergänzende Gedanken. Einleitend, sicherheitshalber: Ich habe keinerlei Einblicke in Olafs Intention. Das Spiel war, als ich den ersten RC angetickert habe, im Wesentlichen das Gleiche. Ich habe vielleicht eine Handvoll Tippfehler angemerkt. Darin bewandte sich mein "Beitrag".

Mein Eindruck: Olaf möchte selbsttherapeutisch sein Trauma der Selbstbedienungskassen verarbeiten. Das reichert er mit typischen Popkulturanspielungen an. Die aber auch Selbstzweck sind. Das Dilemma dabei: Olaf mag Selbstbedienungskassen nicht. Macht deren Mechanik aber zum zentralen Spielinhalt. D.h. er zwingt seine Spieler, genau das zu vollführen, worüber er selbst im echten Leben frustriert ist. Ergibt das - im Hinblick auf Spielermotivation - Sinn? Nun erlaubt das Spiel immerhin diverse dadaistische Optionen, die Monotonität von Einscannen und Abwiegen zu durchbrechen. Naheliegend sind die meisten davon nicht. Eher als Easter-Eggs zu sehen, denke ich.

Trotzdem, dank der zahlreichen Möglichkeiten und dem letztlich nicht komplizierten Verhalten der Spielwelt bestehen keine wirklichen Hürden, über die man nicht hüpfen könnte. An sich ist dies also ein Durchhaltespiel: Es löst sich allein dadurch, nicht aufzugeben. Was dank launigem Schreibstil und geringem Umfang leicht fällt.

Ist es ein Spiel? An sich nicht, denn es beinhaltet ja keine Herausforderung, prüft keinerlei Fertigkeit des Spielers ab. Ist es unterhaltsam? Ja, doch, schon. Auf jeden Fall Kompliment: gutes Auge für die konzeptuelle Tragfähigkeit der Idee im Vergleich zum Umfang.

Geschrieben um 07:10 am 07.05.2026 | Zitat | Editieren | Löschen
proc
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Man kann auch eine scharfsinnige Gesellschaftsanalyse darin lesen, bei der am Ende der Supermarkt verlassen wird, nicht aber die Ordnung, die er verkörpert. Nur das Ich hat sich verschoben, was mich sehr stark an gegenwärtige Zustände im Land und den weltweiten Mind War erinnert hat. Für mich hat die Metaphorik perfekt gepasst, das muss der Autor nicht einmal bewusst im Sinn gehabt haben, weil er in dieser Welt lebt und aus ihr heraus schreibt.

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