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Textadventures mit Echtzeit

Geschrieben um 22:48 am 24.11.2003 | Zitat | Editieren | Löschen
Mo
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Dr Gumby
Beiträge: 290

Maschmello:

da ich damals bei den guten, alten C64 (Amiga auch) fast nur Echtzeit-TAs hatte

Das kann ich nicht nachvollziehen - es sei denn, du meinst Shareware- oder Freeware-Spiele. Praktisch alle kommerziellen TAs in dieser Zeit kamen ohne Echtzeit aus, unabhängig von der Plattform. Bei einem Nachladen von Datasette oder einer 1541 mehr als verständlich.

Geschrieben um 14:26 am 25.11.2003 | Zitat | Editieren | Löschen
Maschmello
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Master Gumby
Beiträge: 92

ChrW:

Dafür möchte ich aber tatsächliche Vorteile sehen!

Ich finde ein Pause-Befehl nicht nachteilig.

ChrW:

Und warum man das Klingeln nicht in der ganzen Wohnung hört, verrätst du auch nicht.

Jupp. Das ist nicht so wie ein TA, was man mit TAG oder Inform etc. erstellt. Es ist auch nicht so wie man es von klassigen TAs her kennt. Es ist ganz anders: andere Spielweise, andere Ausgabe/Eingabe... alles anders, nur der Text besteht auch aus ASCII-Zeichen.

tomjoad:

Unterbrechung der Eingabe mag ich auch nicht, vor allem muß ein Spiel aufpassen, daß nicht beim Drücken von "Return" ein Echtzeitereignis die Eingabe unterbricht, etwas weltbewegendes passiert was schnelle Reaktionen erfordert und er dann die gerade getippte Zeile annimmt die vielleicht jetzt gar nicht mehr gewollt ist.

Selten der Fall, aber kann ja bei manchen Spielen passieren.

So, würde ich es gerne hinkriegen, gleichzeitige Ausgabe währrend der Benutzer eingibt, aber bei mir tickt bloß eine Uhr im Hintergrund, sozusagen.

tomjoad:

Von technischen Gesichtspunkten abgesehen, Textadventures sind für mich mehr Lesen als Spielen.

Anscheint, gilt das für jeden hier.

Okay, wenn ich Ruhe haben will, spiele ich ohne Echtzeit, ganz klar. Oder wenn ich, währrend ich ein TA spiele, noch was anderes mache, auch ohne Echtzeit.

Aber wenn ich mehr will, werde ich NIELMALS auf ein grafiklastiges Spiel zurückgreifen, das ist für mich, sowas wie mein Erzfeind. Deshalb braucht man manchmal Echtzeit.

tomjoad:

C++ ist klassenbasiert, für IF sollte die Sprache prototypenbasiert sein, ansonsten produziert man entweder etwas was gar nichts mit OOP zu tun

Bei mir ist es ablauforientierte Programmierung, kein OOP. Kann man fast sogar mit Assembler vergleichen.

tomjoad:

... Programmcode sollte wie ein gutes Buch sein ... wenn man ihn liest sollte man ihm nicht die Arbeit anmerken, die dahintersteckt.

Wenn ich kommentiere, mache ich das meistens erst hinterher, sonst komme ich aus meinen Gedanken raus. Und denn auch nur, wenn der Quellcode für andere bestimmt ist. In der Schule schreibe ich den Quellcode absichtlich kompliziert, mit Befehle, die gar nicht drin seien müssten, damit die Mitschüler, die mir den Code geklaut haben, ihn nicht so leicht kommentieren können.

Mo:

Das kann ich nicht nachvollziehen - es sei denn, du meinst Shareware- oder Freeware-Spiele.

Für mich gab es nur beim C64 Echtzeit-TAs, für Windows hatte ich noch keine gefunden. Die Spiele, die ich besaß, stammen aus einem C64-Buch, in dem einige Disketten drin waren. Anscheint war das Freeware.

Kennt jemand einige Links zu Echtzeit-TAs in deutsch für Windows?

Geschrieben um 22:34 am 25.11.2003 | Zitat | Editieren | Löschen
tomjoad
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Bachelor Gumby
Beiträge: 48

Maschmello:

tomjoad:

Unterbrechung der Eingabe mag ich auch nicht, vor allem muß ein Spiel aufpassen, daß nicht beim Drücken von "Return" ein Echtzeitereignis die Eingabe unterbricht, etwas weltbewegendes passiert was schnelle Reaktionen erfordert und er dann die gerade getippte Zeile annimmt die vielleicht jetzt gar nicht mehr gewollt ist.

Selten der Fall, aber kann ja bei manchen Spielen passieren.

Ist genau wie mit Threadsicherheit ... passiert es einmal in einer halben Ewigkeit ist's noch zuviel.

Maschmello:

Aber wenn ich mehr will, werde ich NIELMALS auf ein grafiklastiges Spiel zurückgreifen, das ist für mich, sowas wie mein Erzfeind. Deshalb braucht man manchmal Echtzeit.

Na ja, ich mag normalerweise Textspiele auch lieber. Vor allem gerenderte Grafiken und Polygonorgien sprechen mich bereits optisch nicht sonderlich an. Schöne handgemalte Grafiken sind (ähm, waren ...) aber doch was feines. Trotzdem, ich sage immer für jede Geschichte gibt es ein Medium. So wie ein Buch als Film total versacken kann, kann man auch visuell oder akustisch ansprechende Sachen machen, die in reinem Text nicht funktionieren.

Maschmello:

Bei mir ist es ablauforientierte Programmierung, kein OOP. Kann man fast sogar mit Assembler vergleichen.

Also für prozedurale Programmierung reicht ganz normales C ...

Maschmello:

tomjoad:

... Programmcode sollte wie ein gutes Buch sein ... wenn man ihn liest sollte man ihm nicht die Arbeit anmerken, die dahintersteckt.

Wenn ich kommentiere, mache ich das meistens erst hinterher, sonst komme ich aus meinen Gedanken raus. Und denn auch nur, wenn der Quellcode für andere bestimmt ist.

Fehler. Großer Fehler. Das rächt sich. Ich habe mal ein Textadventure auf meinem A2000 in GfA-Basic geschrieben, als ich mir den Parsercode nach einiger Zeit noch mal angesehen hatte war ich ganz verdutzt was das sollte und warum das überhaupt funktionierte.

Heutzutage würde ich sogar zu Literate Programming-Werkzeugen wie das exzellente Leo raten. Spätestens wenn das Programm komplexer wird zahlt es sich aus.

Man muß es ja mit dem literarischen Programmieren nicht gleich so übertreiben wie die Autoren von Shakespeare wo ein einfaches "Hallo Welt"-Programm dann so aussieht (kein Spaß, da gibt's ein GCC-Frontend zu).

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